Mein Senf zu Vodafones neuer Kampagne

Alle scheinen sich derzeitig über die neue Vodafone-Kamapgne aufzuregen. Das liegt zum einen sicher am Mitwirken von Sascha Lobo und zum anderen an Aussagen, wie diesen:

Die „Generation Upload“ ist Herr über ihre Zeit. Sie nutzt moderne Kommunikationstechnologien nicht als Selbstzweck, sondern vielmehr als Werkzeug zur Selbstverwirklichung. Es sind normale Menschen wie Du und ich. Und doch oder gerade deswegen sind sie die Helden von heute.

Ich selbst gehöre nicht zu den Sascha Lobo-Jüngern. Ich möchte sogar anzweifeln, dass er es schafft, die sogenannte "Generation Upload" am besten zu repräsentieren. Andererseits passt seine Frisur zur Corporate Identitiy von Vodafone und wenn sich nicht jeder, der den Werbespot sieht, mit ihm identifizieren kann, ist das sicherlich auch nicht tragisch.

Und was das Zitat anbelangt: Ich selbst habe vorhin in einem Kommentar auf Stylespion geschrieben, dass derartig anbiederndes Werbegeseier bei mir nicht die erwünschte Hoffnung entfalten wird. Allerdings ist das Zitat vom Vodafone-Blog und bestes PR-Deutsch. Sowas gehört zwar nicht unbedingt auf einen Corporate Blog, aber im Eifer des Gefechts passiert das schon mal. Schön blöd, aber kein Grund, die ganze Kampagne zu verurteilen.

Deshalb meine Meinung: Die Kampagne ist die ganze Aufregung nicht wert. Es gibt hippe Musik, hippe Leute, viele Farben und sogar eine Repräsentantin der Silversurfer. Das Rad wird nicht neu erfunden, es wird niemandem auf den Schlips getreten und von der Aufmachung unterscheidet sie sich nicht groß von früheren Kampagnen.

Warum also so ein Wind?!

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